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27.08.2026
07:30 Uhr
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Die Wechselrichter von Millionen PV-Anlagen zählen nicht zur kritischen Infrastruktur. Doch die gebündelte Leistung macht ihre Absicherung zur Systemfrage.

Die App vom Hersteller der PV-Anlage zeigt wunderbar auf einen Blick, was gerade im Haus los ist: den Stromertrag vom Dach, den Ladezustand des Speichers, den Verbrauch der Warmwasserbereitung und die Einspeisung ins öffentliche Netz. Das vermittelt den Eindruck von Kontrolle.
Dabei täuschen die schönen Energiefluss-Diagramme über die Komplexität dahinter hinweg. Damit PV-Systeme diesen Komfort bieten können, bestehen zahlreiche digitale Verbindungen – zwischen Wechselrichter, Speicher, Smart Meter, Wallbox, Energiemanagementsystem, App, Herstellerclouds und Serviceplattformen.
Was bequem ist, ist meist vernetzt und somit angreifbar. Für eine einzelne Anlage mag das Risiko überschaubar sein. Im Allgemeinen ist die Photovoltaik mit über 6 Millionen installierten Anlagen längst systemrelevant. Dieser Artikel beleuchtet daher, wo Risiken bei PV-Anlagen entstehen, welche Folgen drohen und wie Hersteller und Politik damit umgehen.